Israel Mosaik Tours
 

Jaffa – Stadt der Legenden

4000 Jahre voller wahrer und unwahrer Geschichten.

Die „Meeresschöne“ nennt sie der Nobelpreisträger Shmuel Josef Agnon in seinem Roman „Gestern, Vorgestern“. Jaffa ist eine der ältesten Städte der Welt. Als Hafenstadt unweit der berühmten Handelsstraße „Via Maris“ galt sie stets als strategisch wichtig und wurde im Verlauf der Jahrhunderte von Ägyptern, Philistern, Israeliten, Persern, Alexander dem Großen, Syrern, Makkabäern, Herodes dem Großen, Moslems, Kreuzfahrern, Mamelucken, Napoleon, Türken, Briten und schließlich Israelis erobert, zerstört und wieder neu aufgebaut. Die Stadtführung zeichnet die knapp 4000 jährige Geschichte nach. Legenden - wahre wie auch unwahre Geschichten - erzählen von Seeungeheuern und troyanischen Pferden. Auch heute noch sind in der Stadt noch fliegende Bäume zu bewundern. Nach der Besichtigung des modernen Künstlerviertels wird bei der Kirche des heiligen Petrus auch die Bedeutung Jaffas für das Christentum deutlich.

 

Auf den Spuren der Pioniere!

Von der Oase der Gerechtigkeit hinauf auf den Hügel des Frühlings.

Ende des 19Jh. flohen immer mehr jüdische Familien vor der erdrückenden Enge der Altstadt Jaffos gen Norden. Dort – inmitten von Sanddünen - gründeten sie ein neues Stadtviertel: Neve Zedek. Auf den Spuren der Pioniere verfolgt diese Tour die Entwicklung eines abgelegenen Stadtviertel hin zu einer der wichtigsten Metropolen des Nahen Ostens: Tel Aviv. Hierbei werden auch die verschiedenen Einwanderungswellen und zionistischen Strömungen vorgestellt, welche die Grundlagen des künftigen jüdischen Staates legten. Diskussionen und Konflikte innerhalb der zionistischen Bewegung lassen sich bei der Besichtigung des ersten Bahnhofs, des ersten Kinos, des ersten Fahrstuhls wie auch des ersten Kiosks Tel Avivs anschaulich verdeutlichen. Die Tour endet am „Beit Dizengov“ wo David Ben Gurion am 14. Mai 1948 die Unabhängigkeitserklärung des Staates Israels verlas. Auf dem Rothschildboulevard können Sie anschließend den Tag in einem der vielen Cafes ausklingen lassen.

 

Weisse Stadt Tel Aviv

Das Beste an Tel Aviv ist seine Architektur.

Tel Aviv – die „Partystadt“ Israels - wurde erste 1909 gegründet. Während böse Zungen Tel Aviv deshalb vorwerfen, eine Stadt ohne Geschichte zu sein, zeigt sich Tel Aviv heute als einzigartiges „Freilichtmuseum“ der modernen Architektur: Zahlreiche jüdische Architekten, etwa der berühmte Bauhaus-Architekt Erich Mendelsohn, mussten Europa aufgrund der zunehmenden Machtausdehnung der Nationalsozialisten verlassen und kamen in das von den Briten verwaltete Palästina. Sie nutzten die „Gartenstadt“ Tel Aviv als Experimentierwiese eines zeitgemäßen, modernen und sozial gerechten Baustils. Die Bauhaus-Bewegung beschwor die Schnörkellosigkeit des Industrialisierung und stellte die Schönheit reiner Funktionalität in der Vordergrund. Wegen seiner rund 4000 Bauhaus-Gebäuden gilt die Innenstadt Tel Avivs heute als UNESCO-Weltkulturerbe.

 
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